Gesetz zur Demonstration der dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid (KSpG)

Gemäß §1 regelt das Gesetz der Sachbestand bezüglich der Gewährleistung einer dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid. Dies soll in unterirdischen Gesteinsschichten zum Schutz des Menschen und der Umwelt erfolgen. Nach § 37 die „Errichtung, Betrieb und wesentliche Änderung eines Forschungsspeichers oder die Änderung des Forschungszwecks bedürfen einer Genehmigung durch die zuständige Behörde“.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Nach §1 der Verordnung über energiesparenden Wärmschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden werden zwei Geltungsbereiche unterschieden. Das sind die Gebäude, die unter Einsatz von Energie beheizt oder gekühlt werden und Anlagen und Einrichtungen der Heizungs-, Kühl-, Raumluft- und Beleuchtungstechnik sowie der Warmwasserversorgung von Gebäuden.

Im Vergleich der EnEV 2009 zu 2014 sind neue Paragrafe hinzugefügt. z.B §3 Pkt.5, §§16 und 30. Der § 26 wurde um zusätzliche Punkte ergänzt.

Energieeinsparungsgesetz (EnEG)

Das Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden besagt, dass das Gebäude so einzurichten ist, dass keine Energieverluste im Bereichen Wärmeschutz und Anlagentechnik vorkommen. Dies bezieht sich auf Wärmedurchgangs, Lüftungswärmeverluste und raumklimatische Verhältnisse (§1) sowie auf Heizungs-, raumlufttechnische, Kühl-, Beleuchtungs- und Warmwasserversorgungsanlagen (§2). Nach BMWI ist das Gesetz eine Grundlage für die Energieeinsparverordnung, die aktuell mit der Fassung von 2014 gültig ist und stellt eine Umsetzung der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2010/31/EU) dar.

Die Umweltschutzziele der Bundesregierung

Operative Ziele für das Jahr 2020

Nationale Klimapolitik definiert folgende Klimaschutzziele für das Jahr 2020:

  • die Reduktion der deutschen Treibhausgasemissionen um 40 % gegenüber 1990 als Beitrag zur globalen Emissionsminderung
  • der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung soll bei mindestens 35 % liegen
  • der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung soll 14 % betragen
  • der Ausbau von Biokraftstoffen, ohne die Gefährdung von Ökosystemen und Ernährungssicherheit

Überdies soll, im Rahmen den operativen Zielen im Bereich Energieeffizienz, der Anteil hocheffizienter KWK-Anlagen an der Stromproduktion von heute bis zum Jahr 2020 verdoppelt werden. Um die Energieeffizienz im Gebäudebereich zu steigern, werden ab 2009 die energetischen Anforderungen an Gebäude um durchschnittlich 30 Prozent angehoben.

Strategische Ziele bis zum Jahr 2050

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum  Jahr 2020 um 40 Prozent, bis zum Jahr  2030 um 55 Prozent, bis zum Jahr 2040 um 70 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent zu reduzieren ( jeweils bezogen auf das Basisjahr 1990).

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung soll spätestens bis zum Jahr 2030 mindestens 50 Prozent ertragen, bis 2040 mindestens 65 Prozent und bis zum Jahr 2050 mindestens 80 Prozent.

Quelle ( 2014, Bundesregierung, Nationale Klimapolitik)

Der Ökozement

Der Ökozement mit dem Bindemittel Celitement®  wurde am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Deutschland entwickelt. Ein Vorteil von Celitement ist, dass er energiesparend und ressourcenschonend hergestellt ist.

Nach KIT werden bei Celitement gleiche Rohstoffe verwendet, aber in anderem Verhältnis im Vergleich zu herkömmlichen Zement. Hier wird auch aus Kalk CO2 ausgetrieben, jedoch die ausgetriebene Menge ist deutlich geringer als beim herkömmlichen Zement. Es dürfte rund 15 Jahren dauern, bis derartige Technologien sich am Mark etablieren.

Immobilienarten

Immobilienarten:

  • Wohnimmobilien: 1-/2 – Familienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Eigentumsanlagen, Wohnanlagen
  • Gewerbeimmobilien: Büro – und Handelsimmobilien, Logistikimmobilien, Gewerbeparks, Produktionsgebäude, Werkstätten, Lagerhallen, Industrieparks
  • Sonderimmobilien: Hotels, Gastronomie, Freizeitimmobilien, Sozialimmobilien, Kulturimmobilien, Verkehrsimmobilien, Infrastrukturimmobilien

Gesetze und Verordnungen im Bereich Umweltschutz

Nach Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit  zu den klassischen Umweltgesetzen gehören das WHG (Gewässerschutzrecht), das BImSchG (Immissionsschutzrecht), das BBodSchG (Bodenschutz- und Altlastenrecht), das BNatSchG (Naturschutzrecht) und das KrWfG (Abfallrecht).

Weitere umweltorientierte Gesetze :

  • Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)
  • Energie- und Klimafondsgesetz (EKFG)
  • Treibhausgas-Emissionshandels-Gesetz (TEHG)
  • Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
  • Biomasseverordnung (BiomasseV)
  • Bundesimmissionschutzgesetz (BImSchG)
  • Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
  • Energieeinsparungsgesetz (EnEG)
  • Energieeinsparverordnung EnEV
  • EU-Bauproduktenverordnung
  • Gesetz zur Demonstration der dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid

Ökobilanz

Die Internationale Norm DIN EN ISO 14044 Umweltmanagement-Ökobilanz legt die Anforderungen und Anleitungen an eine Ökobilanz fest. Laut dieser Norm ist die Ökobilanz eine Umweltmanagementmethode, die die Umweltaspekte und potenzielle Umweltwirkungen eines Produktes im Verlauf seines Lebensweges darstellt.

Die Ökobilanz-Studie umfasst vier Phasen:

a) die Phase der Festlegung von Ziel und Untersuchungsrahmen

In der ersten Phase wird der Untersuchungsgegenstand in der angenommenen Systemgrenze über die Tiefe und Breite betrachtet. Die Systemgrenze bestimmt die Module die in der Bilanz enthalten sein müssen. Die funktionelle Einheit definiert die Bezugsgröße, auf die sich die Input und Outputdaten beziehen.

b) die Sachbilanz-Phase

In dieser Phase werden die Input- und Outputdaten analysiert. Diese qualitativen und quantitativen Daten müssen für jedes, innerhalb der Systemgrenze liegendes Prozessmodul, gesammelt werden. Die Daten werden in 4 Hauptgruppen kategorisiert:

  • Energie-, Rohstoff, Betriebsstoff-Inputs, andere physikalische Inputs
  • Produkte, Koppelprodukte und Abfall
  • Emissionen in Luft, Wasser und Boden
  • weitere Umweltaspekte

Die Berechnungsverfahren von den Daten müssen explizit dokumentiert, kontinuierlich eingesetzt und validiert werden. Es müssen Entscheidungen hinsichtlich der aufzunehmenden Daten auf einer Sensitivitätsanalyse beruhen, um deren Signifikanz zu bestimmen.

c) die Phase der Wirkungsabschätzung

Hier werden die zusätzlichen Informationen zur Unterstützung der Einschätzung der Sachbilanzergebnisse eines Produktsystems bereitgestellt. Sie stellt einen relativen Ansatz dar, der auf einer funktionellen Einheit basiert. Die Wirkungsabschätzung besteht aus verbindlichen und optionalen Bestandteilen.

d) die Phase der Auswertung

Die Ergebnisse werden diskutiert und zusammengefasst. Die signifikanten Parameter werden identifiziert und anhand von angewendeter Analyse berücksichtigt. Anhand davon werden die Schlussfolgerungen gezogen und Empfehlungen getroffen.

Gemäß DIN NAGUS hat das Arbeitsgremium für die Ökobilanzierung und umweltbezogene Kennzeichnungen ein Arbeitsausschuss NA 172-00-03 AA gegründet. In dieser Liste der Normen des Arbeitsgremiums ist, außer der oben genannten Norm, u.a. die Norm DIN EN ISO 14040 – Umweltmanagement – Ökobilanz – Grundsätze und Rahmenbedingungen sowie die Norm DIN EN ISO 14045 – Ökoeffizienzbewertung von Produktsystemen, zu finden.

BREEAM In-Use

BREEAM In-Use ist eine Bewertungsmethode für die gewerbliche Gebäude. Zu der Zielgruppe gehören die Immobilieninvestoren, Eigentümer, Verwalter und Bewohner.

Diese Bewertungsmethode hilft, die nachhaltige Verbesserung durch operative Effizienz weiter vorantreiben und der Gebäudebetrieb kontinuierlich effektiv zu verwalten.

Zu den Vorteilen, die sich aus der Bewertungsmethode ergeben, gehören:

  •   Senkung der Betriebskosten und Steigerung der Effizienz
  •   Steigerung des Vermögenswertes und der Marktnachfrage
  •   Gewinnung neuer Interessenten, Mieter, Besatzer
  •   Verbesserung  des Wohlbefindens, der Zufriedenheit und dadurch der Produktivität der im Gebäude arbeitenden Personen
  •   Helfen die Leistungslücke zwischen modellierten und operativen Ausgängen   zu überbrücken
  •   unabhängige Drittanbieter Nachhaltigkeit-Zertifizierung
  •   Beitrag zur sozialen Unternehmensverantwortung
  •   Geschäftsberichterstattung
  •   nachhaltige Unternehmensführung